Hochpräzise EB-Technologie für experimentelle Anwendungen und technologische Innovationen
In Forschungseinrichtungen, Entwicklungsabteilungen und Hochtechnologie-Laboren werden Fertigungsmethoden benötigt, die maximale Präzision, Flexibilität und Kontrolle bieten. Die Elektronenstrahltechnik (EB-Technik) der Steigerwald Strahltechnik GmbH (SST) erfüllt diese Anforderungen ideal.Mit ihren vielseitigen EB-Schweiß-, EB-Bohr- und EB-Oberflächenbehandlungsanlagen bietet SST eine Technologieplattform, die sowohl für grundlegende Materialuntersuchungen als auch für die Entwicklung neuer Bauteile, Prototypen oder Verfahren eingesetzt werden kann.
Nutzen für Anwender und Hersteller
Steigerwald Strahltechnik (SST) verbindet seit Jahren Wissenschaft und Industrie, um die Elektronenstrahltechnologie (EB-Technologie) kontinuierlich weiterzuentwickeln. Durch enge Kooperationen mit führenden Instituten wie dem Forschungszentrum Jülich oder dem ISF an der RWTH Aachen entstehen neue Anwendungen, die von der Grundlagenforschung bis hin zur industriellen Nutzung reichen. Der Fokus liegt auf:
· Wissenschaftlicher Zusammenarbeit: Neue Verfahren werden erforscht und zur Marktreife entwickelt.
· Kosteneffizienz: EB-Technologie spart teure Nachbearbeitungen und Werkstoffe ein.
· Innovativen Lösungen: Forschungsergebnisse eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten für Anwender und Hersteller
Meilensteine in der Forschung – CERN und TWI
Einsatz am CERN:
Am CERN ermöglicht SST mit dem 90°-Ablenksystem EBOBend die präzise Herstellung von Niob-Kavitäten. Diese Bauteile sind unverzichtbar für den Large Hadron Collider (LHC) und tragen zur Erforschung der fundamentalen Fragen der Physik bei. Die EB-Technologie liefert glatte, fehlerfreie Schweißnähte, die die Leistung der Kavitäten optimieren.
Anwendung am TWI Cambridge:
Auch das TWI nutzt die Elektronenstrahltechnologie von SST für die Produktion von RF-Hohlräumen. Die hochvakuumfeste, ölfreie Anlage gewährleistet die Reinheit und Supraleitung des Niobiums – entscheidend für die Funktion der Linearbeschleuniger.
Warum Elektronenstrahltechnik ideal für F&E ist
- Höchste Präzision und reproduzierbare Ergebnisse
Durch die elektronisch steuerbare Energieeinbringung lassen sich Parameter wie Fokus, Strahlstrom oder Geschwindigkeit exakt einstellen. Das ermöglicht klar definierte, wiederholbare Prozesse — essenziell für Forschungsarbeiten. - Breite Anwendbarkeit für verschiedene Materialien
Die EB-Technologie eignet sich für ein breites Spektrum metallischer Werkstoffe, darunter hochfeste Legierungen, Edelstähle, Aluminium, Titan und Spezialwerkstoffe.
Damit ist sie optimal für Materialforschung, Entwicklungsprojekte oder die Prototypenfertigung. - Ideal für Kleinserien, Prototypen und experimentelle Geometrien
Die hohe Flexibilität bei der Strahlform, Vorschubführung und Nahtgeometrie ermöglicht Schweiß- und Bearbeitungsversuche an Bauteilen, die sich in konventionellen Verfahren oft nur schwer realisieren lassen. - Minimaler Wärmeeintrag und geringe Bauteilverzerrung
Viele F&E-Projekte erfordern materialschonende Prozesse.
EB-Technik ermöglicht schmale Nähte, geringe Wärmeeinflusszonen und reduzierte thermische Belastung — ideal für empfindliche oder komplexe Strukturen. - Erforschung neuer Prozessparameter und Materialverhalten
Da der Elektronenstrahl exakt geregelt werden kann, eignet sich die Technologie hervorragend, um neue Werkstoffverhalten, Prozessfenster und technologische Ansätze zu erforschen. - Vielseitige Anlagenkonzepte – von Labor bis Großprojekt
SST bietet Kammeranlagen in unterschiedlichen Größen sowie hochflexible Einzelplatz- und Sonderanlagen — perfekt für vielfältige Forschungsumgebungen.
Sondermaschine für das Europäische
Kernforschungszentrum CERN
Die europäische Organisation für Kernforschung, CERN
setzt auf das 90°-EBO Bend-System
Vorteile der EB-Technik in Forschung & Entwicklung
- Extrem präzise Prozesssteuerung und digitale Festlegung aller Parameter
- Reproduzierbare Ergebnisse für wissenschaftliche und industrielle Forschung
- Flexibel einsetzbar für verschiedenste metallische Werkstoffe und Geometrien
- Geringer Wärmeeintrag und minimaler Verzug für empfindliche Bauteile
- Ideal für Prototypen, Machbarkeitsstudien und experimentelle Anwendungen
EB-Technik als Schlüsseltechnologie für Forschungsinnovation
Ob Materialforschung, Prototypenfertigung, Prozessentwicklung oder die Untersuchung neuer Metallverbindungen — die Elektronenstrahltechnik von SST bietet Wissenschaftler:innen und Entwickler:innen eine präzise, flexible und leistungsfähige Plattform. Mit maximaler Kontrolle, hoher Wiederholbarkeit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist sie eine zukunftsweisende Technologie für anspruchsvolle F&E-Projekte.
SST erweitert den Standort Maisach
Innovationszentrum für Elektronenstrahltechnik und EB-Schweißverfahren
SST erweitert den Standort Maisach – das Innovationszentrum für Elektronenstrahltechnik und EB-Schweißverfahren wächst.
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